Kein Einlenken beim VfB – Kein Zwanni ruft zur Demo im Vorfeld des Spiel Stuttgart gegen Dortmund auf!

Veröffentlicht am: 1. April 2016

Hallo BVB-Fans, hallo VfB-Fans,

nächsten Montag, am 04.04., startet der Vorverkauf für unser Auswärtsspiel. Leider kein Aprilscherz sind erneut die Preise, die der VfB Stuttgart für dieses Spiel aufgerufen hat. Wie zu befürchten war, gelten erneut die horrenden Preise, die uns bereits von unserem Pokalspiel bekannt sind.

Der BVB, und das begrüßen wir ausdrücklich, wird zwar auf die Vorverkaufsgebühr in Höhe von 10 % verzichten, dennoch bleiben Preise von 19,50 € für einen Stehplatz und zwischen 38,50 und 87,50 € im Sitzplatzbereich einfach absolut nicht akzeptabel. Zumal der Anteil der „günstigen“ Sitzplatzkarten zu unter 40 € am Gesamtkontingent der Sitzer gerade mal ein rund ein Drittel beträgt. Es bleibt dabei, wir werden alle zusammen wieder einmal mit 80.000 – 90.000 € mehr zur Kasse gebeten, als beispielsweise Fans der Berliner Hertha, von denen uns gerade mal ein Tabellenplatz trennt.

Falls man im Schwabenland darauf hofft, den Protest gegen diese Preispolitik ignorieren und aussitzen zu können, so ist man auf dem Irrweg. Von einem Boykottaufruf sehen wir aufgrund der zwar kleinen aber immer noch vorhandenen Chance auf die Schale ab, die Mannschaft soll tatkräftig im Ländle unterstütz werden. Trotzdem wollen wir als Kein-Zwanni wieder klar Stellung beziehen und werden weiterhin für fangerechte Eintrittspreise kämpfen. Dieses Mal werden wir unseren Protest auch auf die Straße tragen und rufen im Vorfeld des Spiels zu einer Demonstration für sozialverträgliche Eintrittspreise auf. Auch wird es erneut Aktionen im Stadion geben. Details dazu veröffentlichen wir zeitnah zum Spiel. keinzwannistutt

Ausdrücklich wenden wir uns auch an die Fans des VfB Stuttgart: Auch wenn Ihr dieses Mal vielleicht als Dauerkartenbesitzer nicht direkt von der frechen Preisgestaltung betroffen seid, wisst Ihr spätestens seit dem Pokalspiel, dass sich Topspielzuschläge auch auf Euch auswirken können. Unsere Initiative war immer dann am erfolgreichsten, wenn sich auch die lokalen Fanszenen für eine gerechte und nachhaltige Preisstruktur eingesetzt haben. Wir appellieren an Euch: Tragt den Protest in die Gremien Eures Vereins, baut Druck auf die Entscheider auf und sorgt dafür, dass Fußball für uns alle bezahlbar bleibt. Nur gemeinsam können wir den Fußball als Volkssport erhalten.

Die jüngsten Erfolge der Fans in der Premier-League sollten uns allen noch einmal Mut machen und zeigen, dass wir was erreichen können, wenn wir hartnäckig bleiben. Diese abartigen Preisgefüge dürfen sich nicht etablieren.
Fußball muss bezahlbar sein – für alle!